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16. Juni 2009

5 Gewohnheiten, die Sie davon abhalten reich zu werden

5 Gewohnheiten, die Sie davon abhalten reich zu werden

Jeder Mensch hat das Potenzial reich zu werden. Trotzdem verfallen wir immer wieder in Situationen, die uns davon abhalten. Warum musste ich auf der letzten Party für 80 Euro Getränke kaufen? War das zu viel? Sicherlich hatte ich viel Spaß, doch langfristig zerstört man sich damit die Chance auf seinen eigenen Reichtum. Die Frage ist nur, ob man diesen Reichtum überhaupt möchte. Heute möchte ich davon ausgehen, dass auch Sie sich wünschen, sich alles leisten zu können, was Sie möchten. Hier sind die fünf Gewohnheiten, die Sie davon abhalten reich zu werden.

1. Zu viel ausgeben

Jeder Mensch weiß, dass man nicht zu viel ausgeben sollte. Es ist logisch für Sie! Für mich auch. Trotzdem gibt es immer wieder Menschen, die einen großen Fehler machen. Neben den Dingen, die man natürlich jeden Tag braucht, kaufen sich manche Menschen regelmäßig Dinge ein, die nicht gebraucht oder genutzt werden. Das Problem liegt nicht darin, dass man sich nicht ab und zu etwas gönnen sollte. Das Problem liegt in der Regelmäßigkeit dieses Gönnens.

Darum geht es auch nicht nur um den Euro, den sie mehr ausgeben, als Sie einnehmen. Das ist eine Voraussetzung für mich, dass so weit schon jeder denkt. Mir geht es um die übermäßige Belastung Ihres Kontos, welche sich von Zahlung zu Zahlung fortsetzt und immer weiter anhäuft. Dieser Effekt ist kriminell und wenn man nicht aufpasst, dann hat man sich mit einem Schlag alle Freuden der Zukunft zerstört, weil man heute sinnlos konsumiert hat.

2. Zu viel Geld auf dem Konto haben

Sie können sich nicht vorstellen, wie viele meiner Bekannten deutliche Überschüsse jeden Monat erwirtschaften, welche sie einfach auf Ihrem Konto liegen lassen, um sich zu freuen, dass der dortige Kontostand immer größer wird. Dieses Verhalten ist völlig absurd, denn dort parkt das Kapital ohne Renditen einzubringen.

Wenn Sie nicht gerade ein Konto mit guten Zinsen besitzen, dann legen Sie das übrige Kapital auf ein Depot. Dort können Sie entweder auf eine viel versprechende Anlage setzen, oder sie geben Ihr Kapital wenigstens auf ein Tagegeldkonto, wo Sie je nach Konjunktur ca. ein bis fünf Prozent Rendite erwirtschaften. Wenn Sie jeden Monat 1000 Euro nicht auf Ihr Depot einzahlen, dann verlieren Sie schnell 10% Ihres Geldes innerhalb von einem weiteren Jahr. Das fände ich zu schade.

3. Einen Spar- und Anlageplan verweigern

Prüfen Sie Ihre Finanzen durch. Gehen Sie genau auf den Kern. Wie viel Geld wollen Sie in X Jahren haben und was müssen Sie genau dafür tun? Wenn Sie diese Frage beantworten können und das ganze auch umsetzen, dann sind Sie dem Reichtum einen ganzen Schritt näher.

Am besten ist, man hat einen monatlichen Sparplan, welcher etwa das eigene Alter mal dem Jahr, an welchen Sie mit Sparen angefangen haben, umfasst. Angenommen, sind Sie jetzt 30 Jahre alt. Dann bedeutet dies: Sparen Sie jeden Monat 900 (30 x 30) Euro. Im nächsten Jahr werden es 930 Euro, dann 960 Euro und so weiter. Wenn Sie diese Quote halten, werden Sie recht flott ein gutes Sümmchen auf Ihrem Depot liegen haben. Diese Rechnung geht nur dann auf, wenn Sie auch einen vernünftigen Anlageplan haben. Suchen Sie sich starke große Aktien aus und mischen Sie Ihre Strategie mit mittelständischen Deutschen Unternehmen, die Ihrem Depot Feuer geben.

Ich finde es immer schrecklich, wenn ein Vermögensberater mit der Regel kommt, dass das 100 minus das eigene Alter die perfekte Prozentzahl zur Anlage in Aktien wäre. Den Rest solle man in Renten (z.B. Anleihen) anlegen. Das ist Blödsinn. Die einzige Regel, die für mich gilt: Wenn Sie Ihr Geld die nächsten fünf bis sechs Jahre brauchen, dann denken Sie nach, ob es Sinn macht in Renten anzulegen. Sie werden in dieser Zeit immer wieder auf alte Höchststände kommen und verdienen Jahre lang ein Vielfaches von den Rentenrenditen.

Zur Anlage in Aktien aus dem deutschen Mittelstand empfehle ich meinen eigenen Aktienclub. Hier können Sie einen Sparplan perfekt durchsetzen. Übrigens sind viele unserer Anleger über 50 Jahre alt und überschreiten deutlich die schrecklich schlechte 100-minus-Alter-Regel.

4. Auf Modelle zum Steuer sparen verzichten

Grundsätzlich gilt folgendes: Wenn Sie eine wahnsinnig gute Rendite machen, dann verzichten Sie darauf, an Steuern zu denken. Lieber mehr verdienen und etwas abgeben, als einen Apfel und ein Ei für sich behalten zu können. Wenn es jedoch darauf ankommt langfristige Investitionen zu untersuchen, welche trotz ähnlichem Zinsniveau Steuervorteile mit sich bringen, dann lassen Sie sich diesen nicht nehmen.

Der Haken ist, dass in Deutschland das Steuersystem weitegehend so reformiert wurde, dass Sie kaum noch an der Abgeltungssteuer vorbei kommen. Das wird wohl auch intensiviert. Der Staat kann es sich wahrscheinlich nicht mehr leisten, nicht an Ihrer Kompetenz zu verdienen. Auf Steuersparprogramme zu achten ist gut und schön. Gleiches gilt auch für langfristige Sparkonten. Ich habe heute eine Anlage im Depot, welche vor circa 15 Jahren eröffnet wurde. Damals wurde ein Zins von 50 Prozent im letzten Jahr vereinbart. Das ist nun. Auch die 40 und die 30 Prozent in den Jahren zuvor waren klasse. Sehen Sie, wenn Sie eine Chance geboten bekommen, dann denken Sie darüber nach und ergreifen Sie sie.

5. Zu geizig sein

Die fünfte und letzte Tugend, die Sie nicht unbedingt aufgreifen sollten ist Geiz. Auch wenn manche den Geiz proklamieren. Den Werbeslogan „Geiz ist geil“ finde ich sowieso völlig absurd, wenn man damit den Konsum anregen möchte. Seien Sie also auch einmal großzügig. Zur gesunden finanzielle Lage gehört auch dazu geben zu können. Das Prinzip dazu kennen Sie, egal, ob aus der Kirche, oder von Netzwerkexperten: Wer gibt, bekommt zurück.

Übersehen Sie nicht das Potenzial einer gut gemeinten Geste. Ich selbst habe in meinen leben neben meiner freiwilligen Arbeitskraft in Vereinen schon einige Tausend Euro gespendet. Es ist ein gutes Gefühl. Hauptsächlich ging meine Kraft an das Börsenforum Augsburg e.V., welchen ich drei Jahre lang vorsaß.

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Über KarrierePost

Guten Tag, ich bin und führe ein Marketingunternehmen in Augsburg.
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Diesen Blog schreibe ich, da mich einige Freunde immer wieder um Rat baten, wenn es um deren Businesses und Karriere ging. Warum fragen mich immer wieder so viele Leute? Die Antwort lautete: "Du hast mehrere Unternehmen gegründet, Businesspalnwettbewerbe gewonnen und bist fünfter Platz bei McKinseys CEO of the future 2008 geworden." Über Ihren regelmäßigen Besuch freue ich mich. Haben Sie viel Erfolg!

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